Schlichtes, handgefertigtes Porzellan aus Berlin – Laureanne Kootstra

Wenn man leidenschaftlich gerne handwerklich arbeitet und dazu noch ein gutes Auge für schlichte, zeitgemäße Formen und Farben hat, dann kann das eigene Porzellanlabel ja nur gut ankommen. So ist das auch bei Laureanne und ihrem Label Laureanne Kootstra.

 

Ein durchschnittliches Porzellangefäß benötigt neun Arbeitsschritte, bis es letztendlich fertig zum Verkauf ist (Laureanna Kootstra).

 

manuFACTORY Berlin

 

manuFACTORY Berlin

 

manuFACTORY – offene Werkstatt für Porzellan in Berlin

Neben ihrer Arbeit als Gründerin studiert Laureanne auch noch Produktdesign in Berlin. Die gebürtige Niederländerin ist vor knapp sieben Jahren nach Berlin gekommen und hat dann recht schnell während ihres Studiums gemerkt, dass sie etwas Handwerkliches machen musste. So ist dann ihr eigenes Label entstanden. Laureanne arbeitet, zusammen mit anderen Designern und Künstlern, in der manuFACTORY in Berlin – eine offene Werkstatt für Porzellan.

 

manuFACTORY Berlin

(c) manuFACTORY

 

Portrait Laureanne Kootstra

Porzellan – Quick Facts

Während meines Besuchs in der manuFACTORY hat mir Laureanne einige interessante Fakten zum Thema Porzellan erzählt:

  • Porzellan wird aus einem Gemisch von Kaolin (Porzellanerde), Feldspat und Quarz hergestellt
  • Unterschied Porzellan und Keramik: Porzellan gehört zur Warengruppe Keramik und ist im Gegensatz zu Keramik lichtdurchlässig
  • Porzellan kann glasiert oder unglasiert verwendet werden

Ist Porzellan nachhaltig?

Generell besteht Porzellan aus drei natürlichen Rohstoffen: Kaolin, Feldspat und Quarz. Laureanne erklärt mir, dass die manuFactory darauf achtet, dass sie nur Rohstoffe aus Deutschland erhält, die auch hier bei uns abgebaut worden sind. Da Laureanne nur in kleinen Stückzahlen produziert, hat sie nur geringe Mengen an Produktionsüberschuss, den sie nicht verkaufen kann. Sie erklärt mir jedoch, dass gerade in großen Manufakturen eine große Menge an Abfall entsteht, da die Porzellanprodukte bei jedem noch so kleinem Makel entsorgt werden. In der industriellen Produktion entsteht so also ein riesengroßer Überschuss an weggeworfenem Material und Produkten. Es ist demnach also vor allem eine Frage, wie viel eine Manufaktur produziert und wie viel Überschuss letztendlich entsteht, der nicht verkauft wird, sondern im Müll landet.

 

Porzellan Laureanne Kootstra

manuFACTORY Berlin

 

Wenn du noch mehr über Laureanne und ihr Porezellan erfahren willst, dann schau doch mal auf ihrer Webseite vorbei oder auf ihrer Facebookseite bzw. ihrem Instagram Account 🙂

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